Tageslosung

Gott wird mich erlösen aus des Todes Gewalt; denn er nimmt mich auf.
Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium.
Erste Schulungsfreizeit für junge Helfer ist geschafft
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20 Jugendlichen wurde es bei eiskalter Winterlandschaft im Hochtaunus so richtig heiß, als sie einen Reaktorbrennstab bergen mussten. Das war die erste Aufgabe für das neue Jugend-Team, die für Gruppengefühl, Dynamik, Rollenfindung, Zusammenarbeit, Spaß und echte Herausforderung sorgte.
Auch der elektrische Draht, der nur in einer geschlossenen Kette überwunden werden konnte, zwang immer wieder zur Umkehr. Aber am Ende waren alle Teilnehmer auf der anderen Seite, geschafft! Das war aber erst der Einstieg in ein langes, intensives und ereignisreiches Wochenende. Die jungen Leute möchten gerne ihre eigenen Aufgaben als ehrenamtliche Helfer in den Bereichen: Ferienspiele, Konfirmandenfreizeiten, Kindergottesdienst und Jungschar übernehmen. Dafür bildet die Ev. Kirchengemeinde Hochstadt die Jugendlichen zu ehrenamtlichen Jugendleitern aus. Am Ende soll die JuLeiCa stehen. Die Jugendleitercard ist ein anerkannter Qualifikationsnachweis der vom Verbund des Kreisjugendringes Main-Kinzig erteilt wird, dem auch die Ev. Kirchengemeinde Hochstadt über den Jugendverband angehört.
40 Zeitstunden, aus vom Land Hessen vorgeschriebenen Themenbereichen, müssen hierfür absolviert werden. Die ersten Seminarstunden für Teambuilding, Teamfindung, Reflektion und Feedback waren spielend erledigt.
Spielideen zu verschiedenen Spielkategorien wie Gruppenspiele, Bewegungsspiele, Siegerspiele, Auflockerungsspielen, Kennenlernspielen und Partnerspiele wurden direkt ausprobiert. Wer ist die Kirsche, wer die Banane? Obstsalat, das sind wir alle! Aber nach der lustigen Praxis kam die trockene Theorie. Teamarbeit ist Übungssache konnten die Teilnehmer in Form der „World Cafe" Methode ausprobieren und Stärken und Schwächen der Teamarbeit erarbeiten. Anhand von Arbeitsblättern ging es dann in die Konfliktprävention, die Rahmenbedingungen, Umgangsformen und Regeln.
Ohne Regeln geht es nicht, das war das High Light des Wochenendes! Nachts ging's los durch dicken Schnee, ohne Taschenlampen und einzeln auf „Wanderung" am Fuße des Feldbergs. Verantwortung als Streckenposten übernehmen, Stille bewahren, Orientierung schulen, sich Ängsten stellen, mit allen Sinnen wahrnehmen, aufeinander achten, sich helfen, Absprachen und Regeln einhalten und sich unscheinbar und klein aber geborgen und gut unter der Schöpfung des Himmels und der Erde fühlen. Das war super!
Was hat der Letzte dem Ersten voraus? Er profitiert von der Erfahrung der anderen. Er hat genug Abstand, die anderen genau wahrzunehmen. Er muss nicht gewinnen. Er muss nicht der Erste sein. Er muss nicht der Beste sein. Er muss nicht der Wichtigste sein. Er hat Zeit, die Anderen zu sehen, für die sie da zu sein, ihnen zu helfen und sie zu stützen. Das waren die Fragen zum Jugendgottesdienst, der diese intensive Schulung am Sonntagmorgen friedvoll abschloss.