Tageslosung

Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres
Wer Dank opfert, der preiset mich, und da ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes.
Seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.
Christi Himmelfahrt
himmelfahrtmediotvschauderna

Hoffnung durchbricht die Düsternis: Die Sonne leuchtet hinter dunklen Wolken auf.
"Und eine Wolke nahm ihn auf“

„Herr, wirst du in dieser Zeit wieder aufrichten das Reich für Israel?“ So fragen die Jünger laut der biblischen Überlieferung Jesus, als sie mit dem Auferstandenen gemeinsam speisen (Apostelgeschichte 1). Und Jesus antwortet: „Es gebührt euch nicht, Zeit oder Stunde zu wissen, die der Vater in seiner Macht bestimmt hat; aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.“
Und dann geschieht die Himmelfahrt, die dem Feiertag seinen Namen gab: „Und als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf, weg vor ihren Augen.“ Im Lukasevangelium steht es so (Lukas 24,51): „Und es geschah, als er sie segnete, schied er von ihnen und fuhr auf gen Himmel.“ Und der Evangelist Markus beschreibt es so: „Nachdem der Herr Jesus mit ihnen geredet hatte, wurde er aufgehoben gen Himmel und setzte sich zur Rechten Gottes.“ (Markus 16,19)
Wörtlich werde das in der heutigen Theologie kaum noch verstanden, heißt es auf der Internetseite der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD): „Der Himmel ist danach kein geographischer Ort, sondern der Herrschaftsbereich Gottes. Wenn es im Glaubensbekenntnis heißt ‚...aufgefahren in den Himmel‘, bedeutet dies nach christlichem Verständnis, dass der auferstandene Christus ‚bei Gott ist‘.“
Himmelfahrt werde so auch als Symbol der Wandlung und der spirituellen Entwicklung der Persönlichkeit verstanden und gedeutet. 

Olaf Dellit/ekd.de

Am Donnerstag, 10. Mai 2018, 10:30 Uhr, Gottesdienst bei den Kleingärtnern