Tageslosung

Ich will dich loben mein Leben lang und meine Hände in deinem Namen aufheben.
Paulus schreibt: Ich bitte euch nun, vor Gott einzutreten für alle Menschen in Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung.
Kampagne unserer Landeskirche zum Buß- und Bettag, hier Chat mit dem Landesbischof möglich
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Mi, 21. November 2018, 20:00

Wann hat Ihnen ein Mensch offen nach einem Streit seine Hand zur Versöhnung gereicht? Ist schon eine Weil her? - In der Kindheit, da war das in der Familie unter uns Geschwistern immer der Schlusspunkt nach jeder Auseinandersetzung. Gebt Euch die Hand! Dann wird ein neues Kapitel aufgeschlagen.
Wenn ich ehrlich bin, habe ich manchmal auch widerwillig meine Hand gegeben. Die Geste kam vor der Einsicht. Zu viel Ärger und Wut war noch in mir drin. Aber eines hat die Geste erreicht: Es wurde ein Schlusspunkt unter eine Eskalation gesetzt. Man konnte sich wieder begegnen, miteinander reden und irgendwann dann vielleicht auch wieder den anderen verstehen und gern haben.
Schade, dass mir das als Erwachsener selten begegnet. Zu stolz und wichtig fühlen sich offensichtlich alle, auch ich selbst. Die Hand zur Versöhnung auszustrecken – eine echt mutige Sache, die das Ego mal hinten an stellt. Ganz schön schwer. Ich will es dennoch versuchen …

Wenn auch Sie Lust bekommen haben, mal über den eigenen Schatten zu springen, auf der Website zum Buß- und Bettag 2018 gibt es viele Anregungen. Hier kann man Wünsche und Klagen aufschreiben und Gebete anderer teilen. Und man kann sich selbst die Frage stellen: „Welchen Krieg möchte ich heute beenden?“

Unter der Überschrift „Heute einen Krieg beenden“ steht auch der Internet-Chat mit Bischof Prof. Dr. Martin Hein. Sie können mit ihm am Mittwoch, 21. November, von 20 bis 21 Uhr diskutieren unter www.ekkw.de.

Buß- und Bettag auf der Website der Landeskirche

Gedanken zum Buß- und Bettag 2017